Dachstuhlbrand
Feuer in / an Gebäuden
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eingesetzte Kräfte
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Einsatzbericht
Am 24.02.2026 erfolgte um 12:09 Uhr die Alarmierung für die Freiwilligen Feuerwehren in Gellersen. Die Ortsfeuerwehren Südergellersen, Westergellersen, Kirchgellersen, der Rettungsdienst, die Polizei und die Drehleiter der Feuerwehr Lüneburg Süd rückten umgehend aus.
Gemeldet war eine starke Rauchentwicklung aus deinem Dachstuhl in Südergellersen.
Bereits auf der Anfahrt der Einsatzkräfte gab es durch die Polizei die Rückmeldung, dass sich sehr wahrscheinlich noch eine Person im Gebäude befinden sollte.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte war eine starke Rauchentwicklung ohne offene Flammenbildung sichtbar, sodass umgehend die Menschenrettung durch einen Trupp unter schwerem Atemschutz eingeleitet wurde.
In der Folge erfolgten eine intensive Erkundung und Personensuche im Inneren des Gebäudes.
Hierbei wurde eine Person im Gebäude aufgefunden und nach der Rettung an die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes übergeben. Leider konnte nur noch der Tod der Person festgestellt werden.
Anschließend wurde die Brandbekämpfung eingeleitet, bei der auch die Drehleiter der Feuerwehr Lüneburg zur Kontrolle des Daches zum Einsatz kam. Eine Ausbreitung des Brandes auf den Dachstuhl konnte hierbei, durch den schnellen Löscherfolg im Innenangriff, ausgeschlossen werden.
Für die Absicherung der Einsatzkräfte standen ehrenamtliche Kräfte des DRK Kreisverbands Lüneburg mit einem Hintergrund-Rettungswagen bereit.
Im weiteren Verlauf des Einsatzes erfolgte noch die Alarmierung der Feuerwehr Reppenstedt mit dem Gerätewagen-Logistik, um den Austausch von Geräten und Materialien sicherzustellen.
Zur Einsatznachsorge der betroffenen Einsatzkräfte aufgrund der Schwere des Einsatzes kam die Notfallseelsorge mit an den Einsatzort.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.
Noch während der Aufräumarbeiten kam es zu einem Paralleleinsatz in Westergellersen, dort hatte die Brandmeldeanlage der örtlichen Grundschule ausgelöst. Dieser Einsatz wurde durch die Ortsfeuerwehr Reppenstedt, welche die gesamte Zeit den Grundschutz in der Samtgemeinde Gellersen sicherstellte, abgearbeitet. Glücklicherweise handelte es sich hier um einen Fehlalarm.
Im Einsatz waren ca. 55 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr sowie weitere von Rettungsdienst, Notfallseelsorge und Polizei.
